Beseitigung des Bahnübergangs

Die Beseitigung des  Bahnübergangs an der Großen Brücke wurde bereits Anfang der 80iger Jahre im Zusammenhang mit der Stadtsanierung thematisiert. Es gab Vorstudien und ein Modell, das heute noch bei der Stadt im Original besichtigt werden kann. Damals wurde das Projekt aus Kostengründen zurückgestellt.

Die massive Zunahme der Verkehrsbewegungen hat die Stadt  im Jahre 2001 dazu animiert, die Beseitigung des Bahnübergangs  neu anzupacken.  80 Zugbewegungen führen dazu, dass  die Schranke für 160 Minuten/Tag geschlossen war. Was das bei  9.300 Fahrzeugen pro Tag für Auswirkungen hatte, kann  jeder Autofahrer einschätzen. Die rheinland-pfälzische Straßenbauverwaltung war sehr schnell von der Notwendigkeit des Projekts überzeugt. Allerdings waren  bei der Deutschen Bahn AG wegen der allgemeinen Finanzsituation dicke, besser gesagt,  sehr dicke Bretter zu bohren.  Anfang 2008 ist es gelungen, über den Vorstand der Deutschen Bahn AG  Bewegung in die Sache zu bekommen.  Mitte 2008 hat die Bahn AG dem Gesamtprojekt zugestimmt. Damit war der Weg für die förmliche Planfeststellung frei.

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Seit 12. Mai 2009 liegt für das Großprojekt Baurecht vor. Nach  europaweiter Ausschreibung hat der Landesbetrieb Mobilität Bad Kreuznach Mitte September 2009 den Bauauftrag an zwei in der Region ansässige Unternehmen vergeben. 

Im Beisein von Vertretern aus Politik, Behörden  und Baufirmen gab   Hendrik Hering, Minister für Wirtschaft und Verkehr,  am Freitag, 25. 9. 2009, den Startschuss für das Bauprojekt. 

Die Stadt ist  an dem  8,9 Mio. Euro teuren Projekt   nach Abzug der Landeszuweisungen mit eigenen Haushaltsmitteln in Höhe von  rund 450.000 Euro  beteiligt.

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Das Brückenbauwerk überspannt Kiesel, Eisenbahn und Nahe. Es fügt sich durch Formen, Farben und Gestaltung in das städtebauliche Umfeld sehr gut ein. Am ehemaligen Bahnübergang  wurde eine Fußgängerüberführung errichtet,  die mit einer Aufzugsanlage ausgestattet ist. Die Fußgänger aus der Obersteiner Straße gelangen so weiterhin auf kurzem Wege in die Innenstadt. Fußgänger aus dem Wohngebiet Lohweg/Gauskopfweg/Obere Ritsch gelangen auf kurzem Wege über einen Treppenturm an der Kiesel in die Innenstadt.

Der neunjährige Tim Philipp Gillmann durfte das Band durchschneiden.

Die Brücke ist bereits seit Dezember 2011 befahrbar. Das Gesamtprojekt wurde im Laufe des Jahrs 2012 fertiggestellt. Das Projekt „Beseitigung Bahnübergang“ ist eines der wichtigsten Projekte der Kirner Stadtentwicklung. Der Nutzen für die Stadt ist immens!

Unter großer Beteiligung der Kirner Bevölkerung wurde das Gesamtbauwerk am 15. September 2012 offiziell eingeweiht. Die Festrede hielt  Roger Lewentz (Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur).

Die Gruppe "Deepstone Brass" der Musikschule Kirn-Meisenheim-Bad Sobernheim eröffnete den Festakt mit einer musikalischen Einlage von der Brücke hinunter.
Brueckeneinweihung - Minister
Neben dem Innenminister Roger Lewentz waren viele Damen und Herren aus Politik und Wirtschaft zur Einweihung der "Kieselbrücke" gekommen.

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