Schloss Wartenstein

Schloss Wartenstein liegt in einem 150 ha großen Waldgebiet des Hahnenbachtals. Der Ursprung des Schlosses war die Errichtung einer Veste, die "Wartel" genannt wurde und der Anlage ihren Namen gab. 

Erbauer der Anlage:
Der Ritter Tilmann von (Stein)kallenfels baute um 1350 diese Veste. Die Burg wurde auf einem hohen Bergsporn über dem Hahnenbachtal errichtet. Der Wohnturm befand sich im inneren Burgbereich auf einem erhöhten Felsen und bildete den Mittelpunkt der älteren Anlage. 

Beschreibung der Anlage:
Der Wohnturm besaß einen rechteckigen Grundriss, der mit 4 Geschossen versehen war. Die Fassade des Turmes war ohne äußeres Dekor. Auf der breiten Seite waren 4 und auf der schmalen Seite 2 Fensterachsen vorhanden. Im vierten Geschoss handelt es sich um Fensterzinnen.

Geschichtliche Entwicklung der Burg:
Im späten Mittelalter wurde Wartenstein zur Ganerbenburg, aber auch zum Handelsobjekt kapitalkräftiger Mitglieder des geistlichen und weltlichen Adels. Mehre Familien aus der Eifel, der Pfalz, dem Gebiet der oberen Nahe und dem saarländischen Raum hatten hier Anteile und Rechte. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde die Burg zur ganzen Größe ausgebaut. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts (1583) kamen Burg und Amt Wartenstein an die Familie von Warsberg, die aus dem lothringischen Raum stammte. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern, der Familie von Schwarzenberg, wohnten die von Warsberg nicht ständig auf Wartenstein, sondern in Trier und Saarburg. 
Das Schloss sowie die dazugehörige Ländereien verblieben bis heute im Besitz der Nachkommen des freiherrlichen Hauses von Warsberg. Das Gebäude war noch bis in die 80 er Jahre von Karl von Pidoll als warsbergischem Forstverwalter bewohnt.

Am letzen Wochenende im August findet alljährlich ein Fest auf Schloß Wartenstein statt. Die Einnahmen aus dem Feste kommen dem Förderverein Schloß Wartenstein zu, der sich die Erhaltung dieser Anlage zur Aufgabe gemacht hat. 

 

Kontakt

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An-/Abreise

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